Leben

Fangen wir mit dem ersten, meiner Meinung nach sehr interessantem, Thema an: Leben Was ist "Leben"? Was ist nach dem Leben? Ab wann lebt etwas? Was Leben ist weiß niemand so genau. Wir wissen aufgrund von allerlei Forschung, dass wir leben. Super oder? Mir hat das nie gereicht. Ich habe immer versucht darüber nachzudenken was Leben ist. Ist "Leben" einfach nur das pure sein? Reicht das schon? Oder ist "Leben" eine Lebenseinstellung? Und wie viel ist "Leben" überhaupt wert? Es gibt ja immerhin noch den Glauben an die Wiedergeburt. Meiner Meinung nach eine sehr schöne Vorstellung, oder nicht? Ich meine wir werden sowieso alle irgendwann sterben. Ist es da nicht schön zu glauben man käme in den Himmel oder das Paradies anstatt einfach nicht mehr zu sein? Ich hatte mit der Vorstellung so meine Probleme. Die Biologie und die Religion stehen ja sowieso immer im Konflikt zueinander. In diesem Falle ist das Problem, dass unser komplettes sein, also quasi dein Du, also alles was dich aufmacht, in unserem Gehirn gespeichert ist. Dieses bleibt ja nach dem Erdentod auf der Erde und lediglich die Seele steigt in dem Himmel auf (soweit die Religion). Aber was ist auf unserer Seele? Verändert sich unsere Seele mit der Zeit und enthält alle wichtigen Informationen? Sonst komme ich ja in den Himmel und weiß nicht einmal wer ich bin, wie ich heiße und wer meine Eltern waren, meine Freunde und überhaupt alle. Dass ich diesen Blog hier heute angefangen habe weiß ich dann auch nicht mehr. Ist es also ein vollkommener Neubeginn nach dem Erdentod? Oder werden diese Informationen wirklich mitgenommen in den Himmel/das Paradies/das Ewige Leben wie auch immer man es nennen will. Wenn es so etwas überhaupt gibt, das sei mal vorausgesetzt, dann ist es ja vielleicht nicht einmal relevant was wir vorher waren. Vielleicht büßen wir ja erstmal ein paar Jahrhunderte für unsere Sünden und kommen dann in den Himmel. Das wär scheiße, oder? (Darf man hier "scheiße" schreiben?) Zurück zum Thema: Leben Ab wann lebt etwas? Ich hatte über dieses Thema eine höchst interessante Diskussion in der Bahn mit 2 älteren Herren die beide sehr Bibelfest und gläubig waren. Wir haben über Abtreibung diskutiert und sie waren auf der Kontraseite und argumentierten, wie alle auf dieser Seite, damit, dass es Mord sei etwas abzutreiben was im Mutterleib heranwächst. Mit meiner Meinung gingen die beiden so gar nicht konform, darum dachte ich ist sie vielleicht und interessanter Denkanstoß für Leute die meinen Blog lesen. Meine persönliche Meinung ist, dass es auf jeden Fall Kindermord ist, wenn das, was im Mutterleib heranwächst spürt, dass es gerade grausam aus dem Leben gerissen wird. Aber Abtreibung geht auch vor diesem Status. Wenn das Spermium in die Eizelle trifft entwickelt sich ganz langsam über 9 Monate ein kleiner Mensch im Bauch der werdenden Mutter. Oder auch der nicht werdenden Mutter - falls sie Abtreibt. Abgetrieben werden kann der werdende Mensch nämlich schon bevor er es auch nur merken kann, sprich bevor er Nerven hat. Er Stirbt also ohne es zu wissen, ohne überhaupt irgendetwas zu wissen. Er ist nichts weiter als eine Eizelle und ein Spermium die sich vereinigt und weiterentwickelt haben. Wenn man so etwas abtreibt ist es genauso, als wenn der Mann sein Sperma in ein Kondom spritzt und die Frau die Eizelle durch die Regel ausspült. Nur weil es menschlicher aussieht, ist es kein Mensch. Das ist meine Meinung. Was mich zum stutzen gebracht hat ist Frage meines Kontradiskutanten wann denn eine Pflanze lebt. Ist ein Samen den man in die Erde pflanzt nicht genauso leblos wie ein heranwachsender Mensch? Ich glaube schon, dass Pflanzen irgendwie leben aber habe keine Meinung zu der Frage. Ich werde sie aber nachreichen wenn ich eine Meinung dazu habe. Was ist denn eure Meinung? Habt ihr ein anderes Thema über das ihr meine Meinung wissen wollt? Schreibt es doch in die Kommentare.

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Von Thronstahl - Ganz in Weiß und ganz in Eisen

Allgemeines: Das erste Lied, dass ich euch präsentieren möchte ist ein Werk der Band "Von Thronstahl". Es heißt "Ganz in Weiß und ganz in Eisen" und ist im Album "Sacrificare" erschienen. Die Musikrichtung ist durch Industrial Rock, Martial Industrial, Neofolk und NeoKlassik geprägt. Analyse: Der Schwerpunkt des Liedes ist eindeutig der Text, welcher sich sehr provokant mit Themen auseinandersetzt und sie in einen "kriegsverherrlichenden" Liedtext einbindet. Dadurch entsteht eine noch größere Provokantz. Unterlegt ist dieser Text mit einer sehr ruhigen und entspannenden Melodie die einen Mittelalterlichen Charme besitzt. Meinung: Meiner Meinung nach ein sehr Gelungenes Lied einer Band die oft in die rechtsradikale Szene hineingedrängt wird. Ich finde den Text sehr sehr gelungen. Er hat schon fast poetischen Charakter und das finde ich hat viel Wert in der heutigen Zeit verloren (dazu werde ich mich noch genauer in einem anderen Beitrag äußern). Die musikalische Untermalung ist sehr entspannend und es wurden durch Technisch veränderte Stimmen Effekte erzielt die dem Lied einen besonderen Charme verpassen. Wer den Text aufgrund seines leicht Rechten Charakters und der deutlich erkennbaren, militärischen Aussagen nicht mag hat meiner Meinung nach voll und ganz das Recht dazu. Ich bin zwar pazifistisch veranlagt aber finde den Text derart poetisch, dass ich darüber hinwegsehe und dem tieferen Sinn des Liedes mehr Augenmerk schenke. Links: http://www.youtube.com/watch?v=vUT1ndH8-Ww (das Lied) http://de.wikipedia.org/wiki/Von_Thronstahl (ich weiß es ist Wikipedia aber als Kurzinformation zur Band ist es ganz gut) http://vonthronstahl.de/ (Für Fans )

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